Archiv Seite 3

Nach den Naziangriffen am 1. Mai in Dortmund: Solidarität und Gegenwehr!

Neben Zehntausenden, die sich am Kampftag für die Rechte der Arbeiterklasse einsetzten und gegen Krise und Soziallabbau auf die Straße gingen, marschierten auch mehrere tausend Neonazis auf, um ihre rassistische und nationalistische Propaganda zu verbreiten.

In mehreren Städten kam es zu Übergriffen von Seiten der Neonazis.

In Dortmund griffen bis zu 300 bewaffnete Neonazis die 1. Mai Kundgebung des DGB an. Nach Augenzeugenberichten ist es den Demonstrierenden zu verdanken, die sich gegen die Faschisten zur Wehr setzten, dass diese teilweise zurückgedrängt wurden und es bei Sachbeschädigung und Verletzen blieb.

Die Form neonazistischer Gewalt in Dortmund erreicht mit diesem scheinbar von langer Hand geplanten Angriff eine neue Qualität, der die antifaschistische Bewegung geschlossen und entschieden entgegentreten muss. Nachdem in den letzten Monaten mehrfach ein Büro der Partei Die Linke und alternative Projekte angegriffen wurden, ist dies der erneute Versuch neonazistischer Gruppierungen, linke und gewerkschaftliche Positionen zum Schweigen zu bringen.

Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts verurteilt den Polizeieinsatz in Dortmund und der Region.

Im Dortmund ist es nach Berichten mehrerer Demonstrationsteilnehmer zu polizeilichen Übergriffen gegen Antifaschisten gekommen, die sich gegen die Neonazis gewehrt hatten.

Es ist ein Skandal, dass 300 militante Faschisten ungehindert agieren können, während die seit vielen Jahren stattfindende 1.Mai Demonstration in Wuppertal massiv drangsaliert wird und 200 jugendliche Aktivistinnen und Aktivisten in Duisburg sich während der gesamten 1. Mai Demonstration in einem „Wanderkessel“ aus Spalier und 20 Einsatzfahrzeugen der Polizei befinden.

Unsere Solidarität gilt allen Antifaschistinnen und Antifaschisten in Dortmund.

Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts fordert die lückenlose Aufklärung der Vorfälle und Konsequenzen für die politisch Verantwortlichen. Wir werden uns bemühen, Proteste und Projekte gegen die Ausbreitung des Neonazismus in Dortmund zu unterstützen.

Eine eng vernetzte, solidarische und entschlossene antifaschistische Bewegung ist notwendig, um den Rechten aller Couleur die Stirn bieten zu können.

Duisburger Netzwerk gegen Rechts, 2. Mai 2009

---
Kontakt: Duisburger Netzwerk gegen Rechts, c/o Jugend- und Kulturverein, Kaiser-Wilhelmstr.284 47169 Duisburg, www.netzwerk-gegen-rechts.org

Zahltag wieder am Montag !

Auch am kommenden Montag, den 04.05.09 werden wir wieder vor der ARGE Duisburg-Mitte die Aktion Zahltag stattfinden lassen. Ganz besonders möchten wir mit der zeitgleichen Veranstaltung, den GenossInnen aus Köln, Wuppertal und Bonn unsere Solidarität zeigen, die an diesem Tage mit der Aktion Agenturschluss auf die besonders harten Repressionen der Bonner ARGE reagieren werden.

Interview über die Aktionen in der Jungen Welt !

Let`s play it ! Society Conspiracy

Man(n)/Frau und Alien wird doch niemals müde, immer wieder dieses feine Spielchen auszugraben:

society conspiracy

[…] Das Konzept. society conspiracy ist ein Erlebnis-Spiel. Es findet in derselben Gesellschaft statt, in der du dich sowieso aufhälst. Das Spiel erweitert dein Tun aber um eine Ebene – du ziehst nicht nur dein Leben durch, nein du spielst nebenbei auch society conspiracy. Als Mitspieler verbreitest du rote Pillen, redest zweideutige Dinge, konfrontierst, provozierst, protestierst. Natürlich heimlich und geheimnisvoll, lieber leise als laut. Und immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Humor ist eine Waffe. Verwirrung dein Ziel. Das Denken des Gegenübers zu provozieren, ihn mit roten Pillen aus der vorgegeben Bahn zu bringen kann erhellend sein. Und befreiend. […]

Unbedingt den dazugehörigen Text und die Spielregeln (die man natürlich immer wieder mal brechen sollte ) konsumieren – und zwar genau hier !

Dann sofort rausgehen und anfangen endlich mitzuspielen ;-)

Und hier nochmals zwei wiedergefundene alte Einträge zum Thema:

  • Did you know that God is a crazy woman ?!
  • Let`s play it
  • Besonders gefällt mir ja der Satz „Evolution anzetteln“ , also los, husch husch raus mit euch und fleissig anzetteln!

    Antifa News 02

    + Rückblick auf den erfolgreich verhinderten sg. „Anti-Islam-Kongres“ 1
    + Informationen zu der Demo DE*NATIONALIZE
    + Aktuelle Infos zum 2. Versuch von „pro Köln“ ihren gescheiterten „Anti-Islam-Kongres“ zu wiederholen

    Neuer rassistischer Kongress von „pro Köln“ am 9. Mai? -Hingehen und (dadurch) verhindern!

    Nach dem erfolgreich blockierten Kongress im September 2008 zeigen wir diesmal, wie begehrt ein Platz auf ihrer Kundgebung wirklich ist!

    Ziel ist es, einen solchen Andrang an den Einlassstellen des Kundgebungsortes zu produzieren – indem wir alle „hingehen und ‚reinwollen“ – dass wir entweder alle auf den Kundgebungsplatz gelangen oder durch unser aller Interesse die Eingänge verstopfen. => Hingegangen Mobi

    Holger Burner Konzert in Tirol von Faschos überfallen !!!

    Beim Konzert von Holger Burner in Innsbruck/Tirol kam es in den Morgenstunden vom 26.4.2009 zu mehreren Angriffen durch Neonazis. Die später eintreffende Polizei ging mit extremer Brutalität gegen die Konzertbesucher/Innen vor. Zwei Personen wurden verhaftet, darunter auch ein Mitglied der Münchner Punk-Band riot reiser. Außerdem kam es auch zu sexuellen Übergriffen durch die Polizei.

    In der Nacht vom 25.-26.April 2009 kam es zu mehreren gezielten Angriffen durch Neonazis in der Innsbrucker Bogenmeile. Mehrere BesucherInnen des Holger Burner-Konzerts wurden ohne Vorwarnung angegriffen und teilweise schwer verletzt. Die Rechtsextremen zeigten wiederholt den Hitlergruß und waren zum Teil mit Knüppeln bewaffnet.

    Die viel zu spät anrückende Polizei kesselte die vor dem Veranstaltungszentrum PMK stehende Menge und ließ die Neonazis unberührt. Diese konnten sich in weiterer Folge ungestört zurückziehen. Zwei Personen wurden unter Vorwänden wie: „Du hast einen schwarzen Kapu an!“ festgenommen. Die Poizei war extrem brutal und verletzte mehrere Personen durch Schlagstock-Hiebe und Pfefferspray. Außerdem kam es zu sexuellen Belästigungen und Beschimpfungen durch die Beamten.

    Nähere Infos auf: Antifa-Sozialbetrug

    via Twitter Antifa-News




    Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

    kostenloser Counter