Archiv für Mai 2009

Indymedia-Kommentar zum nachdenken

Kommentar zu einem Indymedia-Posting:

Ich bin seit über 20 Jahren in enem Unternehmen mit arbeitsbewegter Attitüde beschäftigt, man sollte meinen, man träfe hier auf eine kämpferische Belegschaft, die sich nicht die Wurst vom Brot nehmen lassen würde. Weit gefehlt!

Deine Annahme, die ArbeiterInnen würden sich schon holen, was ihnen zusteht ist, sorry, komplett weltfremd. Was glaubst Du wohl wie schwierig es ist eine Belegschaft zum Streik zu motivieren: Ich kann die Kinder in der Kita doch nicht vor der Tür stehen lassen, was sollen denn sonst die Eltern machen, die Kranken brauchen doch unsere Hilfe, in der Pflege kann man doch nicht streiken, die Beratungsstelle muss geöffnet sein, damit wir den Hilfesuchenden zur Seite stehen können, wir müssen doch die Abrechnung für die KollegInnen machen, sonst kommt das Gehalt zwei Tage zu spät auf die Konten usw. …

Nein, Dein Traum von der Revolution im Betrieb, ist science fiction, akte X und pippi langstrumpf in einem Stück!

Recht gebe ich Dir, dass die Gewerkschften mehr auf Konfrontation mit den Arbeitgebern und vor allem auch den bürgerlichen Parteien gehen müssten, aber auch dieser Wunsch läuft ins Leere, wenn man sieht, dass einfache leicht kritische ver.di-Flugblätter von MitarbeiterInnen mehr Kritik hervorrufen, als die beschissene Arbeitssituation. Dann wünscht man sich manchmal einen Kometen herbei – und BOOM.

Die Gewerkschaft ist die Summen der Meinungen ihrer Mitglieder. Klar, jetzt kommen wieder diese Texte, alles von oben gelenkt. Nö, ist falsch! Die Gewerkschaften sind zwar bürokratische Gremienmonster, aber die Entscheidungsprozesse bleiben in der Mitgliedschaft. Dass leider in einigen Gremien Menschen schon viel zu lange sitzen und manchmal echt den Schuss nicht gehört haben ist allerdings wirklich ein Problem, das habe ich aber auch schon in vermeintlich linken und autonomen Runden erleben dürfen.

Revolution? Davon sind wir soweit entfernt in Deutschland, wie ne Scheibe Toastbrot von erotischen Gefühlen für ein Graubrot.

aus einem Bericht & Diskussionspapier der Revolutionären Aktion Stuttgart

[…]

Fazit der Demonstration (und ein bisschen mehr)

Die Mobilisierung Zehntausender gegen die Abwälzung der Krise auf die Klasse der Lohnabhängigen und für eine Alternative zum Kapitalismus war ein Schritt in die richtige Richtung. Es gilt weiterhin die kämpferischen AktivistInnen in den Gewerkschaften, die linken und fortschrittlichen Kräfte und die verschiedenen Basisinitiativen bei ihren Aktivitäten zu unterstützen. Neben symbolischen Aktivitäten wie Kundgebungen und Demonstrationen, müssen insbesondere Streikaktionen und Betriebsbesetzungen unterstützt und mitorganisiert werden. Die objektiven Verhältnisse sprechen sicher für eine Zunahme dieser Kampfformen.

Bei all dem ist eine Zusammenarbeit der unterschiedlichen klassenkämpferischen und fortschrittlichen Strömungen und Organisierungen, die offen für eine solidarische Zusammenarbeit sind, anzustreben.

Die verschiedenen Aktivitäten sind sowohl die Grundlage für die Entwicklung von Bewusstsein über die eigene Stärke der Lohnabhängigen und ihrer konfrontativen Stellung dem Kapital gegenüber, als auch für die richtige Theorie und Praxis der revolutionären Kräfte. Beides und die notwendige tendenzielle Aufhebung der Grenze zwischen den subjektiven revolutionären Kräften und der Masse der Lohnabhängigen ist ohne eine gemeinsame Praxis und darin der Schaffung von Strukturen nicht möglich.

Mit der Krise des Kapitalismus nimmt die Unzufriedenheit breiter Teile derjenigen zu, die von diesem System nun nicht mehr nur entfremdete Arbeitsverhältnisse, sondern dazu Armut und einen weiter sinkenden Lebensstandard erwarten können. Neben der stetigen Gefahr einer reaktionären Mobilmachung, bringt die sich verändernde Situation auch neue Möglichkeiten für die Perspektive einer befreiten Gesellschaftsordnung hervor. Hierfür ist maßgeblich die Verfasstheit der revolutionären Kräfte von Bedeutung. Opportunistisches „in den Massen schwimmen“ und anbiedern in der Hoffnung damit umso mehr Menschen zu erreichen, sind dabei kaum dienlich. Das Abkapseln in vermeintlich besonders radikale Grüppchen oder auch Bündnisse, sowie die Isolierung in eine linke Szene ebensowenig. Dogmatismus und Versuche frühere Organisationsformen etwa in Form der KPD zu kopieren bringen ebensowenig wie das Infragestellen der grundätzlichen Notwendigkeit des Aufbaus einer revolutionären Organisation. Aktionismus und eine nur auf Kampagnen angelegte politische Praxis nutzen ähnlich wenig wie theoretische Luftschlösser und das Beschränken auf die Artikulation von Kritik – auch zusammen hilft all das nicht weiter. …

Was einen revolutionären Prozess tatsächlich voran bringt ist jedoch nicht allzuschwer zu erkennen, wenngleich die Umsetzung nicht unbedingt einfach ist: Neben Strukturen in verschiedenen Bereichen – vom Kampf gegen die Gefahr von Rechts, über linke und selbstverwaltete Freiräume und klassenkämpferische Strukturen innerhalb und außerhalb der Gewerkschaften bis zum Schutz vor staatlicher Repression – gilt es auch revolutionäre politische Organisierungen aufzubauen. Hier müssen die Erfahrungen aus den einzelnen Bereichen zusammenfließen und weiterentwickelt werden, muss Schritt für Schritt eine Gegenmacht zu den Institutionen der herrschenden Klasse entwickelt, an den von uns und vor uns gemachten Erfahrungen angeknüpft, die Entwicklung an der Praxis überprüft und immer wieder korrigiert werden.

Bei alldem ist die konkrete politische Praxis, wie auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Strömungen wichtig – Erkenntnisse kommen nicht in erster Linie aus Büchern, sondern aus Versuchen, Auseinandersetzungen und dem kontinuierlichen eigenen Handeln. Dort wo nicht von anderen gelernt werden kann, bringt die Kritik an ihren Ansätzen weiter.

Die Proteste und Kämpfe gegen die Angriffe von Staat und Kapital und für eine Perspektive jenseits des Kapitalismus werden – wie schon mehrfach ausgeführt – für einen revolutionären Prozess letztlich eine zentrale Rolle spielen. Umso wichtiger ist es, hierfür die richtige Methode zu entwickeln. Das heißt nicht zuletzt: Auseindersetzungen und Debatten mit kritikwürdigen Ansätzen, Überprüfung der eigenen Aktivitäten, Austausch und Planungen mit den Kräften mit denen eine Zusammenarbeit sinnvoll erscheint…

[Kurzfristig verfasst von einigen aus der Revolutionären Aktion Stuttgart am 30. März 2009]

Highly sensitive persons

„Highly sensitive persons“ sind Menschen, die besonders sensibel auf ihre Umwelt reagieren. Diese besondere Empfindsamkeit war lange eine hoch geschätzte Eigenschaft, heute jedoch haben diese Personen es heute oft schwer in der Gesellschaft, da sie einen besonderen Temperamentstypus haben: Sie verarbeiten Informationen tiefer, nehmen unterschwellige Reize besser wahr, sind dadurch aber auch anfälliger für Irritationen. Auch bei vielen Tierarten gibt es einen Anteil hochsensibler Individuen von etwa 15%. Dies sind Tiere, die immer erst innehalten, um die Lage genau zu erfassen, und sich nicht wie ihre Artgenossen gleich in die neue Situation stürzen. Eine Mischung von hochsensiblen und weniger sensiblen Vertretern erweist sich für den Fortbestand vieler Arten als sehr günstig.

In den meisten Kulturen, so die Psychologin Elaine Aron, hatten sensible Menschen ihren angestammten Platz, waren sie die eine von zwei Führungsklassen. In alten Zeiten waren sie Priester oder königliche Berater, während die anderen sich als Herrscher und Krieger hervortaten. Heute aber, so Aaron weiter, „erobern in den westlichen Kulturen die Nichtsensiblen immer mehr Terrain.“ In China etwa wird den Hochsensiblen Schülern höchste Achtung entgegengebracht, während sie in Kanada ganz unten in der Hierarchie der Schulklasse stehen.

Für das Verdrängen der Hochsensiblen bezahlt jede Gesellschaft früher oder später einen hohen Preis. Dinge und Stimmungen wahrnehmen zu können, die an anderen Menschen vorübergehen, kann eine enorme Bereicherung sein. Diese Fähigkeit bildet die Basis für Intuition, Kreativität, viele gute Ideen und einfühlsame Kommunikation. Andererseits hat solche Intensität auch ihre Nachteile: „Um sechs Uhr abends werde ich müde und brauche meine Ruhe“, sagt Aron. „Andere Menschen können dann weitermachen, aber ich muß sich zurückziehen, weil mein Gehirn viel mehr Anregungen verarbeitet hat.“

[…]

Wie sehr der Umgang mit der „High Sensitivity“ im Sinne Arons kulturell bestimmt ist, zeigt sich schon bei dem Versuch, den Begriff ins Deutsche zu übersetzen. Im Englischen ist er weder positiv noch negativ belegt, ein gängiger Ausdruck auch in der Umgangssprache. Im Deutschen aber verbindet man mit „Hoher Sensibilität“ eher die Vorstellung, ein Mensch sei wenig lebenstüchtig, ein „Sensibelchen“ eben, seinen Gefühlen ausgeliefert. „Seien Sie doch nicht so sensibel“, muss hören, wer sich über einen rauen Umgangston beschwert. Daran ändert auch nichts, dass – nach einer Umfrage des Inra-Instituts – 44 Prozent der deutschen Frauen den „sensiblen Typ“ von Mann lieben, aber damit ist wohl doch etwas anderes gemeint. Eher positiv besetzt scheint der Begriff „Empfindsamkeit“, doch klingt ein Hang zum Versagen mit. Die deutsche Sprache bietet der „Highly Sensitive Person“ keine Heimat. Da kann „Hochsensibilität“ oder „Empfindlichkeit“ nur ein Notbehelf sein. Die Epoche der Romantik idealisierte zwar die Sensibilität, doch das liegt mehr als anderthalb Jahrhunderte zurück.

Die Studentin Margit Boeckle betrachtet Deutschland als ein besonders schwieriges Land für die Empfindsamen. „Alles ist sehr kopfbezogen, das Denken stets wichtiger als das Fühlen. Das war schon in der Schule ganz schlimm.“ Margit Boeckle verließ die süddeutsche Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist und ging nach San Francisco. Dort traf sie auf Elaine Aron und begann eine Therapie bei ihr. „Mein Selbstbewusstsein ist enorm gewachsen durch das Erkennen meiner Hochsensibilität“, sagt Boeckle. Ich hatte immer nur die negativen Seiten in mir gesehen. Zu schüchtern, zu ruhig, das wurde mir alles als schlecht ausgelegt. Du wirst dich niemals durchsetzen in dieser Welt.“ Heute studiert die 32-jährige Boeckle erfolgreich Fotografie in England. „Auch hier wird mir manchmal gesagt, ich sei zu schwach, ich ginge nicht genug aus mir heraus. Ich kann mich aber jetzt wehren, denn ich weiß: Nicht alle, die nicht immerzu aus sich heraus gehen, sind deshalb blöd.“ […]



Tipps für die Highly Sensitive Person – zum besseren Überleben in einer unsensiblen Welt, in der Überreizungen nicht immer vermeidbar sind:

· Meditieren Sie täglich oder praktizieren Sie eine andere Methode der systematischen Tiefenentspannung. Schon eine geringe Minderung des Erregungszustands kann für einen Hochsensiblen bedeuten, dass die kritische Erregung wieder unterschritten wird.

· Nehmen Sie sich darüber hinaus mindestens eine Stunde täglich für eine Auszeit vom hochstimulierenden Alltag. Sie können sich darauf verlassen, dass Sie damit in Ihrer Arbeit produktiver werden. Vor allem werden Sie mehr gute Ideen haben.

· Falls es Ihnen möglich ist, nehmen Sie einen Tag in der Woche völlig frei. Machen Sie keine Besorgungen, erledigen Sie nichts im Haushalt. Schlafen Sie.

· Verbringen Sie Zeit in und mit der Natur. Es tut Ihnen gut, im Wald zu sein, ein Haustier zu haben oder Pflanzen zu pflegen.

· Sagen Sie „nein“, wenn ein „Ja“ das Gefühl der Überlastung auslösen würde. Highly Sensitive Persons haben mit dem Neinsagen besonders große Probleme, da sie von Natur aus eher gewissenhaft sind und sich ausmalen, welche negative Folgen für andere ihr „Nein“ zeitigen könnte.

· Ziehen sie sich zurück, wenn Sie bemerken, dass Sie in den Zustand der Übererregung zu gleiten drohen. Sie werden überrascht sein, wie problemlos andere Menschen dies akzeptieren.

· Highly Sensitive Personen reagieren besonders empfindlich auf Hungergefühle. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie immer einen eiweißreichen Snack als Notration bei sich haben.

· In Situationen der Anspannung sollten Sie langsam atmen. Versuchen Sie, zehnmal hintereinander auszuatmen, so dass Ihr nachfolgendes Einatmen tief von der Bauchdecke kommt. Ihr Körper verbindet damit Entspannung.

· Achten Sie auf Zeichen chronischer Übererregung: gestörte Verdauung, Schlafstörungen, Anspannung, Depressionen, Herz-Rhythmus-Störungen, Veränderungen im Blutdruck. Wenn Sie diese Zeichen erkennen, machen Sie schnellstmöglich Urlaub oder unternehmen Sie etwas, um mit der Ursache des anhaltenden Stresses konstruktiv umzugehen.

· Halten Sie sich körperlich fit. Bewegung hilft Ihrem Körper sehr, Stress zu bewältigen. Auch rhythmische Bewegungen helfen Ihnen.

· Vermeiden Sie es, viele Dinge gleichzeitig zu tun.

· Seien Sie sehr wählerisch, wem Sie Ihre Aufmerksamkeit schenken, jeder will sie. Versuchen Sie zu ignorieren, worauf Sie nicht reagieren möchten.

· Haben Sie Nachsicht und Geduld mit sich selbst. Erwarten Sie nicht, vor anderen Menschen zu glänzen, wenn sie sich unwohl oder unsicher fühlen.

· Nutzen Sie Ihre Träume als ein „Frühwarnsystem“, das Ihnen Hinweise gibt, welche Bereiche Ihres Lebens Veränderungen erfordern und wo unbewusster Druck auf Ihnen lastet.

aus Die Supersensiblen – eine übersehene Minderheit?

Literatur

Aron, Elaine N.: The Highly Sensitive Person. How to Thrive When the World Overwhelms You. New York, Paperback bei Broadway Books, New York 1997. Erstausgabe: Birch Lane Press/Carrol, Secaucus, 1996.

Aron, Elaine N.: The Highly Sensitive Person in Love. How Your Relationship Thrives When the World Overwhelms You. Broadway Books, New York, 2000.

Links:

Hochsensibilität [Wiki]
Auszüge aus Zart besaitetSelbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen
Seite für hochsensible Menschen – Zartbesaitet
Forum für HSP – Zartbesaitete
Community für hochsensible Menschen – Empfindsam.de

Grandios !

:-D

=D>

Nach den Naziangriffen am 1. Mai in Dortmund: Solidarität und Gegenwehr!

Neben Zehntausenden, die sich am Kampftag für die Rechte der Arbeiterklasse einsetzten und gegen Krise und Soziallabbau auf die Straße gingen, marschierten auch mehrere tausend Neonazis auf, um ihre rassistische und nationalistische Propaganda zu verbreiten.

In mehreren Städten kam es zu Übergriffen von Seiten der Neonazis.

In Dortmund griffen bis zu 300 bewaffnete Neonazis die 1. Mai Kundgebung des DGB an. Nach Augenzeugenberichten ist es den Demonstrierenden zu verdanken, die sich gegen die Faschisten zur Wehr setzten, dass diese teilweise zurückgedrängt wurden und es bei Sachbeschädigung und Verletzen blieb.

Die Form neonazistischer Gewalt in Dortmund erreicht mit diesem scheinbar von langer Hand geplanten Angriff eine neue Qualität, der die antifaschistische Bewegung geschlossen und entschieden entgegentreten muss. Nachdem in den letzten Monaten mehrfach ein Büro der Partei Die Linke und alternative Projekte angegriffen wurden, ist dies der erneute Versuch neonazistischer Gruppierungen, linke und gewerkschaftliche Positionen zum Schweigen zu bringen.

Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts verurteilt den Polizeieinsatz in Dortmund und der Region.

Im Dortmund ist es nach Berichten mehrerer Demonstrationsteilnehmer zu polizeilichen Übergriffen gegen Antifaschisten gekommen, die sich gegen die Neonazis gewehrt hatten.

Es ist ein Skandal, dass 300 militante Faschisten ungehindert agieren können, während die seit vielen Jahren stattfindende 1.Mai Demonstration in Wuppertal massiv drangsaliert wird und 200 jugendliche Aktivistinnen und Aktivisten in Duisburg sich während der gesamten 1. Mai Demonstration in einem „Wanderkessel“ aus Spalier und 20 Einsatzfahrzeugen der Polizei befinden.

Unsere Solidarität gilt allen Antifaschistinnen und Antifaschisten in Dortmund.

Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts fordert die lückenlose Aufklärung der Vorfälle und Konsequenzen für die politisch Verantwortlichen. Wir werden uns bemühen, Proteste und Projekte gegen die Ausbreitung des Neonazismus in Dortmund zu unterstützen.

Eine eng vernetzte, solidarische und entschlossene antifaschistische Bewegung ist notwendig, um den Rechten aller Couleur die Stirn bieten zu können.

Duisburger Netzwerk gegen Rechts, 2. Mai 2009

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Kontakt: Duisburger Netzwerk gegen Rechts, c/o Jugend- und Kulturverein, Kaiser-Wilhelmstr.284 47169 Duisburg, www.netzwerk-gegen-rechts.org




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